Steffen Rink

Fraktionsvorsitzender, Elnhausen

  • Mitglied des Haupt-, Finanz- und Wirtschafts-­ausschuss
  • Mitglied des Wahlvorbereitungs­ausschuss

Ich wurde 1965 geboren und lebe seit 1984 in Marburg. Wie so viele kam ich zum Studieren in die Stadt, doch dann blieb ich hier. Meine überwiegend freiberufliche Tätigkeit auf Grundlage eines Studiums der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Religionswissenschaft hat das begünstigt. Im Lauf der Jahre sind aber viele Arbeitsbereiche entstanden: Bücher machen, Bücher schreiben, Veranstaltungen organisieren, Gutachten und Dokumentationen, Internetprojekte und nicht zuletzt Lehraufträge im Fach Religionswissenschaft in Marburg und anderswo sind die wichtigsten Dinge, deren Bedeutung im Lauf der Jahre natürlich immer wieder wechselt.

Politik hat mich schon immer interessiert. Die SPD wurde aber erst im Lauf der Zeit zu einer Option, denn für meine Begriffe zu lange hat die Partei damals am NATO-Doppelbeschluss und auch an der Kernenergie festgehalten. Die Katastrophe von Tschernobyl ist nun (2016) 30 Jahre her. Heute aber steht die SPD fest zum Atomausstieg, und das ist gut so. Atomstrom ist gefährlich. Wir brauchen die Energiewende, und das weiß die SPD nicht erst seit Fukushima. Und mit zunehmendem Alter gewinnen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der solidarischen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung an Bedeutung. Die Förderung von Ausbildung und Beschäftigung, gerechte Steuern, der Kampf für einen Mindestlohn sind dauernde Aufgaben, die alle angehen.

1997 bin ich in die SPD eingetreten. 2009 wurde ich zum Vorsitzenden der Marburger SPD gewählt. Ich wollte mich stärker kommunalpolitisch engagieren. Denn vor Ort ist Politik spannend, hier kann man Einfluss nehmen. Nach dem gemeinsamem Erfolg mit Egon Vaupel in der Kommunalwahl 2011 wurde ich Vorsitzender der Marburger SPD-Fraktion. Eine spannende Zeit mit vielen intensiven Diskussionen über die Politik und die Zukunft für Marburg. Doch spätestens nachdem ich im Sommer 2015 Abteilungsleiter für den Bereich Migration und Flüchtlinge bei Arbeit und Bildung e. V. wurde und damit eine große Verantwortung für die Menschen und auch die Kolleginnen und Kollegen übernommen hatte, musste ich die Prioritäten neu setzen. Deshalb habe ich nach der Kommunalwahl im März 2016 nicht mehr für dieses Amt kandidiert.

Neben einer soliden, nachhaltigen kommunalen Haushalts- und Finanzpolitik werde ich mich in den Bereichen lokale Beschäftigungsförderung sowie Sicherung der Infrastruktur (Ver- und Entsorgung als kommunale Aufgabe, Infrastruktur und Nahversorgung im Stadtteil) sowie Weiterentwicklung des Wirtschafts-, Wissenschafts- und Bildungsstandorts engagieren.

Weitere Informationen zu mir und meinen Tätigkeiten finden Sie auf meiner privaten Homepage: http://www.steffenrink.de/

Seit Ende März 2021 bin ich wieder Vorsitzender der Marburger SPD-Fraktion. Ich leite zudem den gemeinsamen Arbeitskreis Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung, Tourismus, städtische Gesellschaften, Feuerwehr von Fraktion und Partei.