Darum geht es:

Chancengleichheit und der Zugang zu guter Bildung – Wir sorgen dafür, dass die Stadt Marburg als Schulträger von Anfang an der Verantwortung dafür gerecht wird: vom Kindergarten über die Schule bis hin zu Ausbildung oder Universität. Schülerinnen und Schüler sollen gute Lernbedingungen an den Marburger Schulen vorfinden, um gut auf das Leben vorbereitet zu werden.

Schule betrachten wir als Lern- und gleichzeitig als Lebensort, denn zu Bildung gehört mehr als stures Lernen, sie soll auch Spaß machen, Neugierde befriedigen, soziale Kompetenzen fördern. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von qualifizierten Ganztagsschulen. Auf dem Weg sind wir in den letzten Jahren bereits ein gutes Stück vorangekommen.

Obgleich die grundsätzlichen Entscheidungen im Bildungsbereich nicht in den Kommunen getroffen werden, sorgt Marburg selbst mit hohem freiwilligen finanziellen Einsatz für spürbare Fortschritte, etwa bei der Schülerbetreuung, die wir in den letzten Jahren nach Bedarf Schritt für Schritt deutlich ausgebaut haben und bei der wir nicht nur hessenweit einen Spitzenplatz einnehmen. Sie trägt maßgeblich zu einer besseren familiären Lebenssituation beiträgt, indem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert wird.Schulkinderbetreuung ist ein erster Schritt für den Ausbau der qualifizierten Ganztagsschule.

Neben den Betreuungsangeboten fördern wir seit langem aus städtischen Mitteln die für Marburg spezifische Lokale Bildungsplanung, um Schulen in ihrer Entwicklung zur Ganztagsschule zu unterstützen.

Das kulturelle Leben in Marburg ist vielfältig, lebendig und bereichernd. Dazu tragen viele Akteure bei: Vom Hessischen Landestheater über die freie Theaterszene, Vereine, Initiativen, Museen und Sammlungen bis hin zu Kunsthalle, Volkshochschule, Musikschule oder Stadtbücherei. Kultur muss auch für alle da sein. Das zeigt das erfolgreiche „Kunstkoffer“-Projekt für Kinder am Richtsberg und im Stadtwald. Damit hat das lokale kulturelle Angebot maßgeblich Anteil an der guten Lebensqualität in Marburg.

Deshalb haben wir immer darauf geachtet, eine breite Kulturförderung zu betreiben – auch in Zeiten, in denen andere Städte ihre so genannten freiwilligen finanziellen Leistungen gekürzt haben.

Dazu gehört natürlich die stetige Förderung des Hessischen Landestheaters, auch wenn das Land sich mehr und mehr aus der Finanzierung zurückgezogen hat, der Waggonhalle, des Kulturladens KFZ und des trauma im g-werk, von Theater Gegenstand und dem Theater im g-werk/German Stage Service sowie der vielen Vereine für Musik, Kunst und Kultur – alle mit großem ehrenamtlichen Engagement betrieben.

Neben der Förderung vieler einzelner Kulturträger sind von uns zwei große Projekte initiiert und beschlossen worden, die nicht nur für die Marburger Kulturlandschaft, sondern für die Stadtentwicklung insgesamt hohe Bedeutung haben werden:

1.: Umbau und Erweiterung der Stadthalle als großes Investition für die Innenstadtentwicklung.

2.: Waggonhallenareal (siehe Bau und Stadtentwicklung): Entwicklung des Areals um das Kulturzentrum Waggonhalle herum zu einem Standort von Kunst und Kulturwirtschaft mit vielfältigen soziokulturellen Angeboten (Mischung von freien Kulturträgern, sozialen Initiativen und privatwirtschaftlichen Unternehmen)

Die von uns initiierte Lokale Bildungsplanung vernetzt Kultur, Bildung und Schule und ermöglicht es somit den Schülerinnen und Schülern vielfältige Angebote wahrzunehmen, die über den eigentlichen Schulunterricht hinausgehen – ein Schritt auf dem Weg zur Ganztagsschulentwicklung.

 

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